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Philatelistenverein Solothurn

Werbemarke 1960 (370)

Werbemarke 1975 / 84 (542)

Werbemarke 1984 (676)

Aus der Vereinsgeschichte

Es war im Jahre 1840, als der Generalpostmeister von England, Sir Roland Hill, das allererste kleine Papierchen, genannt Briefmarke, erfand. Es diente als Quittung für eine nachfolgende Transportleistung der Post und zeigt das Porträt der Königin Victoria (Black Penny). Wenig später folgten bereits Kantonalmarken in Zürich (1843), Genf (1843) und Basel ("Basler Dybli" 1845).

Black Penny 1840               Zürich 4 1843          Zürich 6 1843               Genf 1843               Basel 1845

So  begann man bald die bunten Boten aus aller Welt zu sammeln. Seither zählt man Tausende von Sammelgebieten.

Es bildeten sich Vereine eifriger Gleichgesinnter, schliesslich 1909 auch in Solothurn. Als erster Präsident amtete O. Bargetzi. Dem Vorstand gehörte mit Frau Anna Glutz von Blotzheim auch eine Dame an. Auch wenn der häufige Chargenwechsel und Platzmangel leider zum Verschwinden der meisten Vereinsakten führte, so wissen wir immerhin, dass es um 1924 sogar  einen "Briefmarkenclub Weissenstein Solothurn», präsidiert von Eugen Braunschweig, gegeben hatte.

In der Öffentlichkeit trat der Philatelistenverein Solothurn alle zehn Jahre mit einer grossen  Ausstellung hervor, wovon die "Regiophil XVII" (1985) als gesamtschweizerischer Anlass 88 teils sehr wertvolle Sammlungen zeigte und ein Büchlein zur Solothurner Postgeschichte herausgab. Die Mitgliederzahl stieg nach dem Krieg (für "Märgeler" eine spannende Zeit) bald auf hundert, später sogar über zweihundert an. Veränderte Interessen und Freizeitbeschäftigungen wie das Internet liessen den Bestand auf 39 Mitglieder sinken.

Für ihr langjähriges Engagement wurden 2004 Roland Galli (Solothurn) und Peter Jäggi (Bettlach) zu Ehrenmitgliedern ernannt.

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